© Neue Zürcher Zeitung / NZZ Online; 06.08.2009

Kultur / Kalabrese Orchestra an der «Lethargy»

ubs. Es gibt DJ an Plattentellern, und es gibt Instrumentalisten in Orchestern und Big Bands. Man könnte meinen, die beiden Musiker-Spezies hätten nichts miteinander zu tun. Vielleicht birgt aber gerade die Distanz hier eine Art reziproke Sehnsucht. Die DJ, die bald reduzierte, bald satte Beats erklingen lassen, träumen in ihrer Einsamkeit bisweilen vielleicht vom schieren Glanz einer orchestralen Grossformation. Und in herkömmlichen Instrumental-Ensembles mag man staunen über die klangliche Vielfalt, die Samplen und Mixen ermöglichen. Sollte es nicht gelingen, diesen Reichtum für die Live-Musik zu erschliessen?

Heute gibt es immer mehr Bands, die, aus verschiedensten Richtungen kommend, nicht nur einen DJ und verschiedene Keyboarder anheuern, sondern auch versuchen, in Anlehnung an die Mix-Kultur Versatzstücke verschiedenster Musikstile in stringenten Tracks zu bündeln. Umgekehrt lassen sich DJ und Produzenten immer wieder auch zu grösseren Band-Projekten inspirieren – der Finne Jimi Tenor etwa und der Brite Matthew Herbert. Beide waren in den vergangenen Jahren schon an der traditionsreichen «Lethargy»-Party in der Roten Fabrik zu hören. Dieses Jahr aber soll an der «Lethargy» der Zürcher Kalabrese mit einem grösseren Band-Projekt für Live-Ambiente sorgen. Kalabrese ist zwar einer der profiliertesten DJ und Dance-Spezialisten aus der hiesigen Szene. Aber er hat immer wieder auch Erfahrungen mit Instrumental- und Live-Musik gesammelt: einst etwa als Drummer der Zürcher Hip-Hop-Band Sendak oder mit seinem Rumpelzirkus, in dem er von Dance beeinflusste Pop-Songs interpretierte. An den Rumpelzirkus erinnert auch das elfköpfige Kalabrese Orchestra. Hier findet sich viel Prominenz zusammen: etwa der deutsche Sänger Khan, Sophie Hungers Posaunist Michael Flury oder Rockmaster K am Mini-Moog. Ganz ohne Loop und Overdub wird hier wuchtig zum Tanz aufgespielt.

www.lethargy.ch

Zürich, Rote Fabrik, 7. August. – «Lethargy»: 7./8./9. August.


 

 


© Neue Zürcher Zeitung / NZZ Online; 10.08.2009

Kultur / Die «Lethargy» als Meta-Track

ubs. Man läuft in die Aktionshalle. Man drängt sich weiter zum Clubraum. Man trottet zum See. Man kommt zurück in die Shedhalle. Man läuft in den Clubraum, wo eine Art gummiertes Riesen-Spinnennetz an der Decke hängt. Man drängt sich zurück zur Shedhalle, wo Scheinwerfer farbige Bilder auf die weissen Wände malen; noch schöner sind die von der Decke hängenden, verkanteten Bretter-Konstrukte, in denen sich bunte Lichtspuren brechen wie die metallisch flimmernden Sounds in den Beats des DJ-Duos Monokid & der Samtboy. Und spätestens wenn man abermals an den immer zahlreicher hereinströmenden Nachtschwärmerinnen und Ravern vorbei in die Aktionshalle trottet, merkt man, dass man die «Lethargy» – ein Klassiker unter den Techno-Partys des Street-Parade-Wochenendes – selber als eine Art Techno-Track erlebt.

Man dreht stets die gleichen Runden – in diesen Loops aber sammelt man unendlich viele und immer wieder neue Eindrücke. Dafür sorgt längst nicht nur die Musik. Für die «Lethargy» 2009 ist die Rote Fabrik in einen Zaubergarten verwandelt worden. Das gute alte Fabrikgebäude ist durch allerlei Holzgerüste verfremdet worden; das Areal selber wird durch diverse bewegte Licht-Bilder zur traumhaften Kunstlandschaft, in der immer wieder Artisten, Feuerschlucker und Musikanten des Circo Matto auftauchen. Geentert wird die Party auch von Hip-Hop-Piraten, die in einer Panzer-Seifenkiste ein Sound-System versteckt haben.

Dass sich die Impressionen von der «Lethargy» 2009 zu einem stimmungsvollen Ganzen bündeln, liegt vor allem aber am musikalischen Menu. Grosse Überraschungen bietet diese Szene ja seit Jahren kaum mehr – aber noch immer hohe Qualität. Das bewies etwa das furiose Set des Briten Tim Exile, der die harten Beats gnadenlos brach, zerstückelte, pulverisierte. Die Ein-Frau-Band Golden Disko Ship glänzte hingegen mit zarten Song-Pflänzchen im Hinterland von Post-Rock und Electro-Folk. Und das Electro-Duo Larytta aus Lausanne bewies mit seinem Electro-Funk-House-Mix, dass sich musikalische Originalität bestens mit Dance kombinieren lässt.

Zürich, Rote Fabrik, 8. August.


 

 

 


© Basler Zeitung; 10.08.2009; Seite kmgab3

KulturMagazin panorama / Kick und Kollaps / Die Afterpartys überstrahlen die 18. Streetparade

TARA HiLL, Zürich

In diesem Jahr fiel die Streetparade buchstäblich ins Wasser. Dabei dient der eigentliche Umzug nur als Auftakt für ein exzessives Wochenende. Bis Sonntagnacht feierte die internationale Technoszene sich selbst.

Matthew Dear liegt auf dem DJ-Pult, angespannt, wie ein Panther auf der Lauer. Über seinem Kopf kreisen auf die Wand projizierte Vinylscheiben, doch die Plattenspieler vor ihm sind leer. Um drei Uhr nachts reicht ein einziger Mausklick auf dem Macbook, und in der überfüllten «Härterei», einer von sechs Floors am Elektrofestival «Moving City», bricht kollektive Hysterie aus – denn in diesem Moment wuchtet sich eine brachiale Bassline zwischen die treibenden, an afrikanische Trommeln erinnernden Housebeats. Das Publikum schreit sich die Seele aus dem Leib und stampft mit den Füssen wie eine wildgewordene Büffelherde, als die 103 Dezibel geballter Rhythmus auf sie einprasseln.

FREIRAUM. Das Set von «Audion» – so das Alias des texanischen Technoproduzenten – beweist: Gott ist kein DJ, wie Faithless in ihrem Clubhit einst behaupteten: Gott ist ein Live-Act. Beim Blick ins Programm der Dutzenden von Streetparade-Afterpartys zeigt sich dieser Trend deutlich: Jeder Club, der etwas auf sich hält, hat für die Primetime – zwischen zwei und sechs Uhr morgens – mindestens ein bis zwei Live-Acts gebucht, die ihre Beats nicht mehr via Vinyl, sondern mittels Laptop aufs Publikum loslassen. Der klassische DJ wird zunehmend in die Randstunden, in Warm-Up und Afterhour, verdrängt. Der kreative Umgang mit Tausenden von Beats und Sampleschnipseln bietet schlicht viel mehr Freiraum: Statt nur möglichst gleichförmig Scheibe an Scheibe zu reihen, ist hier eigener Stil gefragt: Acts wie Audion oder das charmante Pariser Trio dOP, die am Vorabend der Streetparade die Rote Fabrik in ein feuchtfröhlich in Wodka getränktes, schweisstriefendes Schlachtfeld verwandeln, setzen bewusst auf eine wiedererkennbare Handschrift.

Gleichzeitig gilt: Understatement ist out. An den Partys rund um die Streetparade ist Zurückhaltung unerwünscht. Ob in der Härterei, im Hive, Supermarket oder in der Roten Fabrik: Die Partys werden dauern – frei nach dem exzessiven Vorbild Berlin und oft mithilfe von diversen Aufputschmitteln – zunehmend bis in die Mittags- und Abendstunden des nächsten Tages. Die Streetparade selbst verliert dabei rasant an Gewicht: Nicht bloss Schweinegrippe und Regenwetter fungieren als Grund für den Zuschauerschwund an der 18. Ausgabe dieser zur Techno-Kilbi mutierten Demonstration, an der nach Blick auf die teilweise fast leeren Strassen rund ums Bellevue wohl weit weniger als die offizielle Zahl von 600 000 Besuchern teilgenommen haben dürfte.

EUPHORIE. Die schrillen Kostüme lenken dabei von der Tatsache ab, dass der Fokus der Subkultur heute verstärkt auf all den Anlässen liegt, die im Schatten der Streetparade gedeihen – dort wo der Sound, nicht das Outfit im Zentrum steht. Hier spielen die House- und Techno-Koryphäen, hier lässt sich der Puls der elektronischen Musik messen, deren Anhänger mittlerweile so zahlreich sind, dass sie sich gar keiner einzelnen Szene mehr zuordnen lassen: So tanzen an der «Moving City» in Zürich-West Hip-Hopper und Hipsters gemeinsam in den Morgen, so feiern beim «Lethargy»-Festival in der Roten Fabrik Punks und Hippiemädchen am Sonntag vereint auf der Wiese am See zum träumerischen Tech-House des Hamburger Duos Kollektiv Turmstrasse.

Während die als Krankenschwestern und Dominas verkleideten Frauenriegen und Turnvereine wieder abgereist sind und längst abgeschminkt im Tiefschlaf liegen, beginnt in der urbanen Subkultur erst die gemeinsame Flucht aus dem Alltag. In den Katakomben der Clubs oder bei Open-Air-Afterhours, ohne demonstrative Aufgestelltheit, dafür mit Beats, Bässen und viel Bier. Und dies so lange, bis mit einem Schlag Euphorie herrscht – weil jemand im rechten Augenblick via Macbook die richtige Hookline angeklickt hat, die für den totalen Kick sorgt. Bis zum Kollaps – davon zeugen die Hunderten von abgestürzten «Partyleichen», erledigte Clubgänger, die am Sonntagabend heimwärts wanken.


 

 


© Die Südostschweiz; 07.08.2009; Seite 5 / Südostschweiz Glarus Region

harrys ausgangstipps / «Wohnst du mit dem Freund?» / Von Harry Hustler

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Ansonsten steht eigentlich nur ein Event auf dem Programm: Die Streetparade. Nicht nur in ganz Zürich, auch in der ganzen Umgebung ist deshalb Elektro angesagt. Die Parade entlang des Seebeckens ist zwar erst morgen, los geht es trotzdem schon heute. Fast alle Klubs haben sich Mühe gegeben, DJs mit Rang und Namen in ihre Räume zu locken - und fast alle kommen auch. Mit dabei sind Legenden und Pioniere der elektronischen Musik wie Sven Väth, The Subs, Spaceplanet oder auch Kosheen. Gefeiert wird aber nicht nur in Klubs, sondern auch draussen. Wichtigste Party dabei ist wie immer die Energy im Hallenstadion. Interessanter dürfte trotzdem die Lethargy in der Roten Fabrik sein. Euer Partykönig wünscht gutes Flash.


 

 

 


© Neue Luzerner Zeitung; 06.08.2009; Seite 3

Luzerner Zeitung Tagesthema / Vor der 18. Street Parade vom kommenden Samstag
«Man kann sich total gehen lassen»
Früher war die Street Parade eine Provokation für den normalen Bürger. Heute ist sie selber etabliert geworden, sagt der Techno-Experte Arnold Meyer.

Interview von Pirmin Bossart

Arnold Meyer, Sie sind seit den Anfängen als Veranstalter der After-Street- Parade-Party Energy im Umfeld der Street Parade dabei. Wie hat sich die Street Parade verändert?

Arnold Meyer*: Die Street Parade ist eine Veranstaltung wie viele geworden. Aber sie ist noch immer die grösste Eintagesveranstaltung der Schweiz. Sie fasst das jeweilige Techno-Jahr zusammen. Viele Aktivisten und Clubs präsentieren sich. Alle wichtigen DJs der Welt kommen an diesem Wochenende nach Zürich.

Was begeistert die Leute genau?

Meyer: Das Open-Air-Feeling gefällt den Leuten. Man kann sich total gehen lassen und die Sau rauslassen. Dazu der Puls der Musik und die Umgebung am See. Das alles hat für sehr viele einen Reiz behalten.

Die Anzahl der Besucher war in den letzten Jahren eher rückläufig. Hat die Street Parade ihren Höhepunkt überschritten?

Meyer: Die Blütezeit war Ende der Neunzigerjahre bis ungefähr 2003. 2001 war der Höhepunkt mit über einer Million Leuten. In den letzten Jahren sind die Zahlen konstant bei rund 800 000 Besuchern. Es gibt keine fallende Kurve.

Warum glauben Sie, hat das Interesse etwas nachgelassen?

Meyer: Als Techno aufkam, war das neu und aufregend. Inzwischen erlebt die Rockmusik ein Comeback und ist der Hip-Hop wichtig geworden für die Jugendlichen. Generell ist es so, dass alles, was neu ist, am Anfang viel Interesse entfacht und dann mit der Zeit etwas abflacht.

Die Szene, welche die Street Parade mitbegründete, ist älter geworden. Techno-Sounds haben sich etabliert. Ist die Street Parade nicht langsam ziemlich bieder?

Meyer: Das trifft sich mit dem Vorwurf, die Street Parade sei bürgerlich geworden und habe das Rebellische verloren. Tatsächlich gibt es viele, die an die Street Parade gehen wie andere an das Zürcher Sechseläuten. Das ist halt der Preis, wenn sich etwas etabliert hat.

Als Techno-Papst stellen Sie sicher auch fest, dass die elektronische Musik nicht mehr so innovativ ist. Sehen Sie das anders?

Meyer: Nein. Die hauptsächlichen Stilrichtungen des Techno wie House, Trance oder Drum 'n' Bass sind erfunden. Diese Stile werden heute fast puristisch innerhalb gewisser Regeln produziert. Daneben gibt es aber trotzdem Entwicklungen, die frisch und munter den Blickwinkel öffnen und elektronische Musik mit Rock und Pop verbinden.

Die Grenzen zwischen elektronisch produzierter Musik und Musik mit Instrumenten haben sich immer mehr aufgelöst.

Meyer: Diese unverfrorenen Crossover-Formen interessieren mich. Das ist nicht so abgedroschen, da passiert etwas. Ich denke an Leute wie Sebastien Tellier oder Bands wie LCD Soundsystem, MGMT, Animal Collective. Eigentlich logisch: Leute, die heute 25 sind, sind mit allem aufgewachsen: Rock, Pop, Techno und Hip-Hop. Die sehen das nicht mehr so eng und puristisch.

An der Street Parade ist soundmässig aber doch Kommerz angesagt.

Meyer: An der Street Parade kann man nicht gross experimentieren. Da muss man schon kommerziell fahren, um so viele Leute anzusprechen. Bei den Lovemobiles und den meisten Partys dominieren die Mainstream-Stilrichtungen. Aktuelle Trends sind an Partys wie Lethargy oder Moving City oder in Clubs wie Zukunft oder Hive zu hören.

Was verdienen gute DJs?

Meyer: Entsprechend der Tendenz steigen die Preise bei den Weltklasse-DJs, während sie bei den Mittelklasse- DJs fallen. Ein grosser DJ hat in der Regel eine Gage wie eine grössere Rockband, also mehrere zehntausend Franken. DJs der Mittelklasse bekommen zwischen 1000 und 3000 Franken. Normalerweise ist das für zwei Stunden Auflegen berechnet.

In den letzten zwei Jahren gaben die Alkoholexzesse zu reden. Die Street Parade scheint zu einem herkömmlichen Bierfest zu mutieren. Ist das nicht öde?

Meyer: Die Stadt hat letztes Jahr den Riegel geschoben und Open-Air-Beschallung mit Alkoholausschank nur noch auf der Hauptroute der Street Parade erlaubt. Im Hauptbahnhof ist Musik ab Mitternacht nicht mehr geduldet, früher ging es bis 6 Uhr. Dadurch ist es massiv besser geworden. Trotzdem ist der Alkoholkonsum an der Street Parade im Vergleich zum Zürifest oder zu anderen Seenachtsfesten in der Schweiz geradezu heilig.

Kommen Ihnen als Veranstalter diese Beschränkungen gelegen?

Meyer: Früher hatte es viele Nutzniesser, die nicht zur Szene gehörten und am Strassenrand ihr Geschäft machten. Von daher bringen diese Einschränkungen die reinen Trittbrettfahrer zum Verschwinden. Als Veranstalter ist es für mich sicher besser, wenn tagsüber nicht überall Musik läuft und die Besucher nicht schon stockbesoffen an die Party kommen.

Sind die klassischen Partydrogen, die es überhaupt ermöglichen, stundenlang zu tanzen, nicht mehr gefragt?

Meyer: Der Konsum ist weiterhin vorhanden, aber nicht mehr so massiv wie früher. Es gibt keine grossen Probleme, die Leute werden nicht aggressiv. Aber es ist sicher besser, wenn man keine Drogen nimmt. Man kann die Street Parade und die Partys auch ohne Drogen geniessen. Ich bin ein gutes Beispiel dafür.

* Arnold Meyer gilt als «Techno-Urgestein» der Zürcher Szene. Er ist seit der ersten Street Parade vor 18 Jahren mit von der Partie und veranstaltet unter anderem die Party Energy..

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© Neue Zürcher Zeitung; 04.08.2009; Ausgabe-Nr. 177; Seite 41

Zürich und Region (zh) / Immer unreinere Ecstasy-Pillen
Zwei Teststationen an der Street Parade
Baumann M. (mbm)

mbm. Weil die Qualität der als Ecstasy-Pillen verkauften Substanzen seit Mitte 2008 in ganz Europa immer schlechter wird, ist die Jugendberatung Streetwork an der diesjährigen Street Parade vom kommenden Samstag an zwei Standorten präsent. Schon zum wiederholten Mal wird ein Informations- und Beratungsstand beim Bürkliplatz aufgestellt. Dort werden in Zusammenarbeit mit dem Berner Kantonsapothekeramt ab 12 Uhr Substanzen wie Ecstasy getestet. Während des Testverfahrens wird auf die Gefahren und Wirkungen von Drogen und Alkohol hingewiesen. Am Stand kann man sich ausserdem mit Ohrenpfropfen, Kondomen und Informationsmaterial eindecken. Ab 23 Uhr steht der Beratungsstand dann zusätzlich an der Lethargy-Party in der Roten Fabrik. Bei der Beratung wird besonders vor übermässigem Alkohol- und vor Mischkonsum gewarnt. Vor allem wer verschiedene Drogen nebeneinander konsumiert, setzt sich unabsehbaren Risiken aus, wie es in einer Mitteilung aus dem Sozialdepartement heisst.


 

 

 


 

20Minuten.ch / Fr. 07.08.09

 

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